Krisenanalyse und Kompetenzgerangel

Na klar sitzt der Frust beim schwarz gelben Aufsteiger tief. Schon das dritte Spiel in Folge nicht gewonnen.

Die Gelegenheit, an dieser Stelle endlich mal als Erster aus den Startlöchern zu kommen und die brennenden Fragen der Sportberichterstattung in den Ring zu werfen: Erreicht der Trainer die Mannschaft noch? Ist Justin Eilers in einer Torkrise? Stimmt die Mischung im Team? Gibt es zu viele Ausländer in der Mannschaft? Wie blank liegen die Nerven wirklich? Continue reading “Krisenanalyse und Kompetenzgerangel”

Loose raus … Fans rein

Nach massiver Kritik an der sportlichen Leistung der vergangenen Wochen, hat die SG Dynamo Dresden ihren Trainer Ralf Loose mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Dieser Schritt überrascht zunächst, angesichts von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen und einer positiven Entwicklung in der  Defensive (250 Minuten ohne Gegentor). „Dass der zu Saisonbeginn angekündigte Abstiegskampf  tatsächlich mit direktem Kontakt zu den Abstiegsplätzen einher geht, war so nicht absehbar. Herr Loose zeigte sich zu beratungsresistent. Obwohl die User verschiedener Onlineforen und bei Facebook seit Monaten wichtige Hinweise zur richtigen Aufstellung und dem Umgang mit den Spielern gaben, beharrte der Trainer bis zuletzt darauf, sich von seinen Eindrücken auf dem Trainingsplatz leiten zu lassen und sich mit eigenen Taktiken auf den Gegner einzustellen“, hieß es zur Begründung aus der Geschäftsstelle. Gerade dies könne nicht der Anspruch der SGD sein. „Der Gegner mus sich auf dynamo einstellen nichtumgekehrt.“, fordert „DynamosuperKreisel“ in einer Onlinediskussion seit Wochen.

Continue reading “Loose raus … Fans rein”

Das Loose-Evangelium aus dem Buch Dynamo

Vielen Dank an den Prophet Lehm_un_Schterm

Loose Evangelium 1-41:
Und Gott und sah, dass die Völker Fehde führten und nach des Nächsten Punkte trachteten. So trat er hervor und ward den friedliebenden Sachsen gegenwärtig und sprach: So nennt mir die unter euch, die mit dem Töppen und dem Trikot laufenden Fußes voran gehen, um Ordnung zu schaffen, wo die Unzucht daheim, um Frieden zu schaffen, wo die Menschen sich streiten.
Und die Menschen sprachen: Das sind die Dynamos. Da sprach Gott: So sei es.
Gott sah, dass unter den Sachsen Uneinigkeit ward und sprach: Denen, die Gottes Stimme bezweifeln, wird Wehklage zuteil. Und so schuf Gott die Verdammnis und nannte sie Aue.

Loose Evangelium 1-42:
Gott sprach zu den Dynamos: So erwählt unter euch jenen, den die Fügung zu eurem Führer auserkoren. Und die Dynamos sprachen: Das ist der Loose. Da sagte Gott: So sei es.

Loose Evangelium 1-43:
Gott sprach zu Loose: Bist du imstande unter solchen, die dir folgen, jene 28 Gefolgsleute auszuwählen, die für den 34 Tage währenden Kampfe mit dem Leder umzugehen wissen? Da sagte Loose: Das Volk begehrt den Kampf, wie es das Weib begehrt, aber die Schlachten der vergangenen Tage waren zehrend und unter den Willigen sind die Gesunden nicht zahlreich. Gott erkannte die Not und erschuf das Heer der Dynamos.

Loose Evangelium 1-44:
Gott sprach zu Loose: Dein Heer ist nun tüchtig und fähig und nun höre meine Kunde, die ich über deine Gefolgsleute spreche: Dort, an der Grenze zu den Landen, wo die Bochumer und die Dortmunder dem Brüderkampf erlegen, in Witten, erschuf ich einen edlen Manne. Groß, kräftig und des Mutes schwanger. Ihn stelle zuletzt und nenne ihn Eilhoff. Und weiter sprach Gott: Aus den fernen Ländern mit wilden Tieren und Wohlgeruch entsende ich dir jene, die schon mannigfaltig den Schlachten beiwohnten. Unter ihnen findest du einen mit ebensolch großem Verstande wie Herzen. Diesen umstelle mit deinen Männern und nenne ihn Fiel. Und Gott sagte schließlich: Die Bergvölker zu Plsen und Bihac bringen Männer von tadellosem Geiste und unerhörtem Mut hervor. Unter denen, die sich am meisten vervorgetan, erwählte ich zwei und schenkte sie dir. Nenne sie Fort und Dedic und setze sie den Gegner zu.

Loose Evangelium 1-45:
Da sah Loose, dass seine Männer nach dem Kampfe trachteten und begierig waren auf des Gegners Punkte und so sprach er: Herr, warum gibst du uns diese Macht und warum den Wagemut, wenn doch Frieden herrschen soll? Da sagte Gott: Wahrlich, ist es doch der Punktebesitz, der die Menschheit jenseits der Elbe in den Streite stürzt. Und so gebe ich dir die Macht zu nehmen, was ich ihnen an Punkten einst gegeben, so dass sie aufhören sich zugrunde zu richten.