Biohazard in Hannover: Dynamofans infizieren Wähler

dynamofansDresden/Hannover – Wochenlang zitterte die Bevölkerung Hannovers in Erwartung der Hochrisikofans aus Dresden. Die Ansetzung auf den 11. September trieb der örtlichen schreibenden Zunft Sorgenfalten und Angstschweißperlen auf die Denkerstirnen. Am Tag der Kommunalwahl würden die Horden aus dem Osten die Demokratie an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Das scheint aber nicht der Fall gewesen zu sein. Beim Querlesen der Presseschau muss davon ausgegangen werden, dass die übergroße Mehrheit der wahlwilligen Sonntagsbummler die Urne lebend erreichten. Rückwirkend betrachtet wären dynamotypische Kollateralschäden aber das kleinere Übel gewesen. Das verrät ein Blick auf das Wahlergebnis, speziell das der AfD, dem Gargamel des Parteienlandes. In Niedersachsen kam die Truppe auf irgendwas um mickrige sieben Prozent. Nur nicht in Hannover. Dort waren es 10,1 Prozent. Dreistellig in der lupenreinen Demokratenstadt Gerhard Schröders. Die dahinter steckende Wahrheit wird von der Dynamo-gesteuerten Presse noch vertuscht. Doch sie ist zu offensichtlich, als dass sie sich dauerhaft unter den Teppich kehren ließe. Die braune AfD-Wählerschaft aus dem Osten war zu Tausenden in der Stadt und kontaminierte die Luft. Nichtsahnende SPD-Wähler infizierten sich auf dem Weg ins Wahllokal mit dem hochansteckenden Virus “Faschistus Sachsus Pegidensis” und setzten so ihr Kreuz bei der AfD. Danke, Merkel Dynamo.

Jetzt bedroht Dynamo die Demokratie

Während der Großteil der deutschen Presselandschaft das Sommerloch mit der Verarbeitung mörderischer Gewaltausbrüche in Bayern überbrückt, schaute die Hannoversche Allgemeine Zeitung etwas genauer hin und entdeckte ausgerechnet für den 11. September (!!!) Bedrohliches. Denn bereits jetzt werfen die Dynamohorden ihre langen Schatten voraus. Continue reading “Jetzt bedroht Dynamo die Demokratie”

Grüße von den Taliban

Für den geübten Dynamofan ist nichts Überraschendes geschehen. Vor einem Spiel, bei dem tausende Dresdner erwartet werden, wird die mediale Hysterie geschürt. Während des Spiels beweisen einige Freaks, dass eine gute Kinderstube in Dresden nach wie vor nicht selbstverständlich ist. Nach dem Spiel schlägt die unreflektierte Welle der Entrüstung über uns zusammen

Dennoch schockiert die brachiale Gewalt der Berichterstattung. Schlimmer geht immer. Für jeden, der nicht in Hannover war, muss beim Lesen der Schlagzeilen der Eindruck entstehen, dass es nur durch eine göttliche Fügung Überlebende gab. Auch ich habe mich am Morgen danach gefragt, ob ich tatsächlich bei dem Spiel war, über welches da geschrieben wird.

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