Dynamofans lösen Nato-Bündnisfall aus

Nachdem in der Nacht zum Montag der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen in seltener Einstimmigkeit die Kriegserklärung der Dynamofans an den DFB und damit an sämtliche friedliebenden Menschen der Welt in einer Resolution verurteilt hat, folgten bereits am Montag Früh die nächsten entschlossenen Schritte der internationalen Staatengemeinschaft. Um den Vormarsch der Fußball Wehrmacht, Football Army Dynamo Dresden zu stoppen, müsse jetzt Einigkeit demonstriert werden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
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Ein Bullenkopf macht den K-Block leer

„Das Gericht verkennt nicht, dass das Risikospiel gegen RB Leipzig aufgrund der Bemühungen des Vereins gewaltfrei abgelaufen ist. Gleichwohl zeigen mehrere Fälle nach dem Pokalspiel, dass Dynamo Dresden derzeit aufgrund des Verhaltens Teile seiner Anhänger keine günstige Prognose gestellt werden kann.“

Ach. Wenn das so ist. Da können wir beim nächsten Mal also wieder ordentlich drauf hauen. Kommt ja unterm Strich aufs Gleiche raus. Continue reading „Ein Bullenkopf macht den K-Block leer“

Nach Dynamos Lilaschwein-Gate. Neuer DFB-Strafenkatalog aufgetaucht

Der sehr weise und gerechte Deutsche Fußballbund hat vor einigen Tagen Dynamo zu 20.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Selbstverständlich vollkommen zu Recht, denn der Dreck an unserem Stecken begann schon wieder zu verkrusten. In der Summe sind mehrere Missetaten zusammengefasst – quasi eine Art Treue-Rabattsystem. Bis hierhin ist das natürlich nicht weiter erwähnenswert. Dass wurde es erst durch Tim Schlegel, der etwas erfuhr und es uns in der Bild wissen ließ: Continue reading „Nach Dynamos Lilaschwein-Gate. Neuer DFB-Strafenkatalog aufgetaucht“

Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre

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Der Spuckelch wird jetzt auch Kommerz und verhökert seine erfolgreichsten Texte in Buchform. Wie vielen Fans aufgefallen sein dürfte, gab es bisher nur wenige Bücher, die sich mit der SG Dynamo Dresden befassen – im Vergleich zu Koch- oder Diätbüchern. Die schwarz-gelbe Literatur füllt maximal eine mittelgroße Bücherei.
Genau deshalb kommt „Nie mehr 3. Liga. Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre“ gerade zum richtigen Zeitpunkt. Denn es schließt eine Lücke, von der bisher niemand wusste, dass es sie gibt. Continue reading „Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre“

Dynamofans sind auswärts immer dabei!

Es klingt wie der Albtraum aller Innenminister, Sicherheitsbeauftragter und Familienausflügler der Zweitligarepublik und ist doch nur eine romantische Geste des bodenständigsten Traditionsklubs östlich von Dortmund: So gut wie alle Dynamo-Fans können in der kommenden Saison zu jedem Auswärtsspiel mitfahren. Continue reading „Dynamofans sind auswärts immer dabei!“

Justin Eilers ist ein Fehlgriff

Liebes Werder Bremen, Justin Eilers ist ein krasser Fehlgriff. Doch dazu später mehr…

Die Suche nach ein wenig Meckerstoff gestaltet sich bekanntlicherweise aktuell recht zäh.
Dass die ganze Welt gegen unsere SGD verschworen ist, hat jeder anständige Dynamofan spätestens mit seinem ersten Stadionbier verinnerlicht. Unglücklicherweise hat dieses Weltbild angesichts der langweiligen Heileweltphase der vergangenen Monate unschöne Risse bekommen. Und so gibt es da wenig zu holen. Continue reading „Justin Eilers ist ein Fehlgriff“

Das ist ein Liebesbrief

Liebste,

in diesem Jahr feierten wir unsere Bronze-Hochzeit. Es war ein rauschendes, extatisches Fest!

Als ich dich kennenlernte, hattest Du deine Unschuld bereits verloren. Aber ich verliebte mich sofort in diese MILF! Du wandeltest wie selbstverständlich auf europäischen Bühnen, warst weltgewandt und meisterhaft! Bewundernd schaute ich zu Dir auf! Kaum waren die wildesten Schmetterlinge im Bauch verflogen, gab es die erste Krise. Du lerntest eine neue Welt kennen, der goldene Westen lockte! Über Nacht wolltest Du eine Andere sein. Dein bisheriges Leben war nicht mehr fein genug. Sogar deinen Namen ändertest Du in 1. FC .  Damals warfst du dich Kerlen an den Hals, die deiner nicht würdig waren. Selbstherrliche, windige, feiste Businesskasper, die sich mit dir schmückten, ohne dich zu lieben. Sie verhökerten Deine Juwelen und versuchten Dich mit billigen Glasperlen aus dem Westen zu blenden. Sie nutzen dich aus, zogen dir das Geld aus der Tasche.  Du schlugst alle Warnungen in den Wind, lebtest im Vertrauen auf deine Schönheit nur noch auf Pump.

Trotzdem konntest du oft genug den aufgetakelten Bundesliga-Tussis die Show stehlen. Sehr zum Ärger ihrer Zuhälter in Frankfurt. Dankbar nahmen sie deinen lockeren, haltlosen Lebenswandel als Vorwand, dich mit einem Tritt aus der Beletage in die Gosse zu befördern. Ich kam mit. Auch wenn von deinem Glanz und deiner Schönheit kaum noch was zu sehen war. Deine Villa verkam längst zu einer Absteige und du musstest dich von nun an mit Dorfschönheiten messen. Ich war bei dir, versuchte dir Mut zu machen, wahrscheinlich vor allem, damit ich nicht den Mut verlor. Denn wir lebten uns immermehr auseinander, hatten uns nichts mehr zu sagen. Wenn du mich im gelben Jogginganzug, statt dem kleinen Schwarzen empfingst, wünschte ich mir, Dich nie kennengelernt zu haben. Immer wieder hattest Du Affären mit halbseitenen Rettern und von den  Schlägertypen kamst du auch nicht los. Sie durften sich vor deinen Augen, wie die Tiere aufführen, du zucktest nur mit den Schultern.  Der 1. September 2001 brachte das Fass zum Überlaufen. Ich trennte mich von Dir. Vor dem Spiel ließ ich dich einfach stehen und ging.

Um dich zu vergessen stürzte ich mich in leidenschaftslose Affären mit ein paar Bundesliga-Schicksen. Keine war wie du. Du gingst mir nie aus den Kopf. Wenn ich glaubte, du merkst es nicht, schielte ich dir nach. Stundenlang schaute ich mir alte Fotos von Dir an. Mit den Kumpels saßen wir mit roten Augen beim Bier und schwärmten davon, wie sexy du einst warst.

Schließlich machtest Du den ersten Schritt auf mich zu. 2003 begannst Du wieder, was aus Dir zu machen. Wie aus einem langen Drogentripp wachtest Du auf und erinnertest dich daran, wer du einst warst! Die stolze und schöne Diva – gehasst und vergöttert. Es war wieder da; Dein alles verzehrendes Feuer. 2006 kamst Du wieder ins Straucheln, alles sah nach einem Rückfall aus.  Du bliebst trocken! Wir redeten miteinander, hatten tolle gemeinsame Wochenenden. Unter dubiosen Umständen bautest du dir sogar ein Schloss an die Stelle deiner verfallenen Villa. Aber ich wollte es gar nicht so genau wissen, wie du dazu gekommen bist. Wichtig ist mir, dass wir wieder an den kleinen Dingen des Lebens gemeinsam Freude haben. Auch deinen neuen starken Männer, Volker und Steffen sind offenbar ganz in Ordnung. Leider hast du es immernoch nicht geschafft, die letzten Schlägertypen rauszuschmeißen. Trotzdem erlebten wir die Rückkehr der Schmetterlinge im Bauch. 2011 zogst Du das kleine Schwarze wieder an, sahst umwerfend aus und brachtest mich mit deiner alten Leidenschaft zu Höhepunkten, von denen ich seit Jahren nichtmal gewagt habe zu träumen. Wir liegen uns wieder in den Armen. Ich denke Tag und Nacht an Dich.

Ich liebe Dich, Dynamo!

PS: Sicher hast du es schon gemerkt: Die Frankfurter Luden schauen schon wieder argwöhnisch zu dir. Du bist wieder wer!

Schwarz Gelb geboren

Zu seinem 3. Geburtstag bekam mein Sohn zwei Dynamo-Shirts geschenkt. Er besteht sehr häufig darauf, sie anzuziehen. Auch im Bett. Es kam schon vor, dass er vor dem Einschlafen das Wappen küsste.
Allerdings häuften sich in den vergangenen Wochen die Beschwerden im Kindergarten. Er würde für Unruhe sorgen und die anderen Kinder schubsen und kneifen. Da haben wir es wieder!

Nie wieder Bomben auf Dynamo

Der Kontrollausschuss des DFB hat gegen die textilen Ausschreitungen der Eintrachtfans in Dresden ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie hatten der Präsentation des weltgrößten Blockwimpels eine Kopie entgegengehalten, auf denen die Arbeitsplätze englischer Bomberpiloten Salz in Dresdner Identitäts-Wunden warfen. Damit eine derartige Verletzung der reinen Fußballfanseele und Beschmutzung des stets politisch korrekten Dynamo-Stadions nie wieder vorkommen, wird der DFB mit drastischen Maßnahmen reagieren. Wie aus Ermittlerkreisen durchsickerte, werde es zunächst Sanktionen gegen Frankfurt geben.

1. Der Sieg in Dresden wird annulliert und die drei Punkte gehen an Dynamo.

2. Sämtliche Drahtzieher der Aktion erhalten lebenslanges Stadionverbot. Ihre Söhne und Töchter ebenfalls.

3. Im Wiederholungsfall wird der Eintracht die Lizenz für die 1. bis 3. Liga entzogen.

Um ähnliche Ausschreitungen von Unverbesserlichen künftig grundsätzlich zu vermeiden, wird beim DFB ein generelles Verbot von Fahnen und Transparenten angestrebt. Nur so ließen sich schwere Verletzungen der sensible Seelen der großen Mehrheit der echten Fans schützen. Das Familienerlebnis Fußball dürfe nicht gefährdet werden.

Vertreter verschiedener Fan-Initativen kündigten bereits Widerstand gegen das Transparentverbot an. Der DFB ist offensichtlich gesprächsbereit. „Unter klar geregelten Bedingungen, kann der Einsatz von Plakaten und Fahnen im Stadion toleriert werden“, erklärte ein Sprecher. So müssten alle Fahnen und Plakate eine Woche vor dem Spiel angemeldet und zur Unbedenklichkeitsprüfung gegeben werden. Von DFB und Vereinsseite könnte auch Unterstützung bei der Wahl der Aufschrift gegeben werden. Bei Fans von RB Leipzig, Hoffenheim und Wolfsburg stieß dieser Vorstoß bereits auf große Begeisterung.  Auch das zur Verfügung stellen von Bannern mit positiver Energie sei denkbar. Erste Entwürfe solcher Plakate sind bereits erarbeitet:

Glücksgas und Dynamo begrüßen ihre Gäste.

Mit Fraport und dem Eintracht-Adler heben wir ab.

Bei der Targobank gibt es 3 Prozent aber Werder nimmt 3 Punkte mit.

Gasprom macht Schalke heiß
In den Blocks würden speziell geschulte Vertreter die Plakate entfalten. Sollte es doch zu Protesten des Gegners kommen, wären sie sofort wieder einzupacken.

Fanschals sind vorerst ausgenommen. Unverständlich! Führten doch gerade sie in der Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen beim so genannten „Abzocken“ und wurden zur Provokation öffentlich zur Schau gestellt, gar verbrannt. Denkt denn niemand an die Kinder?

Ecke – Kopfball – Tor

Mit einem 2:4 bei den Schanzern wurde der Nichtabstiegsplatz verteidigt! Da kann man nicht meckern. Stattdessen möchte ich mich einem Naturschauspiel im Dynamo Strafraum widmen: Dem schwarzen Eckballloch.

Es ist ein bei gegnerischen Ecken temporär zu beobachtendes Phänomen.

Umfangreiche, computergestützte Spielanalysen konnten das schwarze Eckballloch lokalisieren.

An dieser Stelle tat sich das Eckballloch bereits 5 Mal auf!

Es verschluckt die Dynamo-Defensive und speit gegnerische Torschützen aus!
Die haben leichtes Spiel. Ingolstadts Matip konnte den Abpraller köpfen, den Buddle zum 0:1 abstaubt. Seines Zeichens Doppeltorschütze nutzte er den gleichem miesen Trick zum 2:2. Auch Duisburgs Bajic tauchte plötzlich auf und drosch den Ball unter die Latte. Selbst ein Paderborner wurde vorm Tor platziert – Gother traf per Kopf.

Die Dresdner stehen diesem Ereignis machtlos gegenüber.

Nur den Kopfball des Unioners Stuff konnte Eilhoff reaktionsschnell abwehren.

Ob und wie die Verteidigung vor dem Loch geschützt werden kann, ist noch nicht erforscht. Ebenso ist seine Herkunft unklar. Laut erster Gerüchte hat die Fußballmafia DFB ihre Finger im Spiel.