Wegen Kunstprovokation: Syrien entschuldigt sich bei Dresden

Dresden/Aleppo – Seit Tagen reißen drei Busse auf dem Neumarkt tiefe Wunden in die zart besaitete Dresdner Bombenterroropferseele.

Doch jetzt deutet sich eine Entspannung der Situation an. Continue reading “Wegen Kunstprovokation: Syrien entschuldigt sich bei Dresden”

Nach Dynamos Lilaschwein-Gate. Neuer DFB-Strafenkatalog aufgetaucht

Der sehr weise und gerechte Deutsche Fußballbund hat vor einigen Tagen Dynamo zu 20.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Selbstverständlich vollkommen zu Recht, denn der Dreck an unserem Stecken begann schon wieder zu verkrusten. In der Summe sind mehrere Missetaten zusammengefasst – quasi eine Art Treue-Rabattsystem. Bis hierhin ist das natürlich nicht weiter erwähnenswert. Dass wurde es erst durch Tim Schlegel, der etwas erfuhr und es uns in der Bild wissen ließ: Continue reading “Nach Dynamos Lilaschwein-Gate. Neuer DFB-Strafenkatalog aufgetaucht”

Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre

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Der Spuckelch wird jetzt auch Kommerz und verhökert seine erfolgreichsten Texte in Buchform. Wie vielen Fans aufgefallen sein dürfte, gab es bisher nur wenige Bücher, die sich mit der SG Dynamo Dresden befassen – im Vergleich zu Koch- oder Diätbüchern. Die schwarz-gelbe Literatur füllt maximal eine mittelgroße Bücherei.
Genau deshalb kommt “Nie mehr 3. Liga. Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre” gerade zum richtigen Zeitpunkt. Denn es schließt eine Lücke, von der bisher niemand wusste, dass es sie gibt. Continue reading “Als ich mit Dynamo fast im Europapokal gelandet wäre”

Justin Eilers ist ein Fehlgriff

Liebes Werder Bremen, Justin Eilers ist ein krasser Fehlgriff. Doch dazu später mehr…

Die Suche nach ein wenig Meckerstoff gestaltet sich bekanntlicherweise aktuell recht zäh.
Dass die ganze Welt gegen unsere SGD verschworen ist, hat jeder anständige Dynamofan spätestens mit seinem ersten Stadionbier verinnerlicht. Unglücklicherweise hat dieses Weltbild angesichts der langweiligen Heileweltphase der vergangenen Monate unschöne Risse bekommen. Und so gibt es da wenig zu holen. Continue reading “Justin Eilers ist ein Fehlgriff”

Fußballfans bedanken sich bei Flüchtlingen

197 Fanclubs von Vereinen der 1. bis 3. Liga haben eine Delegation an den Flüchtlingsrat geschickt. Bei dem geheimen Treffen bedankten sich Fußballfans und Ultras bei den Flüchtlingen dafür, die Rolle des Sündenbocks in Deutschland übernommen zu haben und gaben symbolisch den Schwarzen Peter an die Asylbewerber weiter. Dem lag ein Brief bei, der dieser Seite exklusiv vorliegt: Continue reading “Fußballfans bedanken sich bei Flüchtlingen”

Dynamo-Krise kommt ins Rollen

Liebe Aufstiegsfans der SGD, in den vergangenen Monaten habt ihr total begeistert erfahren, wie packend und elektrisierend es ist, Dynamo-Fan zu sein, mitzufiebern und im Stadion dabei zu sein. Natürlich kennt ihr auch die Schattenseite, auf der schwarzen Liste der allgegenwärtigen Fußballmafia zu stehen und beherrscht das Mantra „Fick dich DFB“ im Schlaf.

Scheinbar ist das Dynamo-Fan-Dasein eine einzige Party. Tolles Erlebnis, in die 2. Liga aufzusteigen. Euch wurde gesagt, dass es dort nur gegen den Abstieg geht. Dieser Abstiegskampf scheint aber ne ganz entspannte Sache zu sein. Ratz-Fatz  hat man nichts mehr damit zu tun. Doch nach der Niederlage gegen die 60er steht ihr plötzlich ratlos da. Drei Spiele nicht gewonnen. Drei Spiele ohne eigenen Torjubel. Was ist das denn? Nein, das ist kein böser Wille von Trainer oder Spielern, sondern Fußball. In diesem speziellen Fall könnte es etwas mit Motivationsproblemen der Spieler zu tun haben. Das erreichte Tabellenniemandsland lädt nicht unbedingt dazu ein, mit 120 Prozent Gas zu geben und Gras zu fressen.

Das könnte man der Mannschaft durchaus zugestehen, sind ja auch nur Menschen. Wichtig! Der Schein trügt, Erfolglosigkeit nicht persönlich nehmen! Nur in den seltensten Fällen spielt eine Mannschaft schlecht, um ihre Fans zu ärgern. Auch nicht, wenn die Hütte voll ist.

Zum Fußball gehören auch Krisen zu weit unpassenderen Zeitpunkten. Sie können ein paar Spiele dauern, im schlimmsten Fall eine ganze Saison. Sie können sich einstellen, wenn der gewünschte Erfolg zum Greifen nah ist. Es ist sogar schon vorgekommen, dass Trainer, die eben noch erfolgreich waren, plötzlich  alles falsch zu machen scheinen. Das gehört zu dem Spiel.  Ist ärgerlich aber normal. Diese Wut über das auf dem Platz Dargebotene. Man möchte sich den Ball schnappen und den Herren Profis zeigen, wie man „de Impe nei haud“. Denn wir Fans sind wie Eunuchen, wir wissen wie’s geht.

Das ist der Haken an euer Entscheidung, liebe Aufstiegsfans, Fußball ernst zu nehmen. Blöd wird es erst noch in den kommenden Jahren, wenn Vereinsführung und Mannschaft sich strikt weigern in die Bundesliga aufzusteigen und die SGD sich im Mittelfeld der 2. Liga festbeißt. Die nach zwei Siegen in den Himmel schießenden Aufstiegshoffnungen werden durch miese Sieglosserien geerdet.

Aber da habt ihr es als Dynamo-Fans vergleichsweise gut. In der Regel ist die Fußballmafia  Schuld an Niederlagen.

Das ist ein Liebesbrief

Liebste,

in diesem Jahr feierten wir unsere Bronze-Hochzeit. Es war ein rauschendes, extatisches Fest!

Als ich dich kennenlernte, hattest Du deine Unschuld bereits verloren. Aber ich verliebte mich sofort in diese MILF! Du wandeltest wie selbstverständlich auf europäischen Bühnen, warst weltgewandt und meisterhaft! Bewundernd schaute ich zu Dir auf! Kaum waren die wildesten Schmetterlinge im Bauch verflogen, gab es die erste Krise. Du lerntest eine neue Welt kennen, der goldene Westen lockte! Über Nacht wolltest Du eine Andere sein. Dein bisheriges Leben war nicht mehr fein genug. Sogar deinen Namen ändertest Du in 1. FC .  Damals warfst du dich Kerlen an den Hals, die deiner nicht würdig waren. Selbstherrliche, windige, feiste Businesskasper, die sich mit dir schmückten, ohne dich zu lieben. Sie verhökerten Deine Juwelen und versuchten Dich mit billigen Glasperlen aus dem Westen zu blenden. Sie nutzen dich aus, zogen dir das Geld aus der Tasche.  Du schlugst alle Warnungen in den Wind, lebtest im Vertrauen auf deine Schönheit nur noch auf Pump.

Trotzdem konntest du oft genug den aufgetakelten Bundesliga-Tussis die Show stehlen. Sehr zum Ärger ihrer Zuhälter in Frankfurt. Dankbar nahmen sie deinen lockeren, haltlosen Lebenswandel als Vorwand, dich mit einem Tritt aus der Beletage in die Gosse zu befördern. Ich kam mit. Auch wenn von deinem Glanz und deiner Schönheit kaum noch was zu sehen war. Deine Villa verkam längst zu einer Absteige und du musstest dich von nun an mit Dorfschönheiten messen. Ich war bei dir, versuchte dir Mut zu machen, wahrscheinlich vor allem, damit ich nicht den Mut verlor. Denn wir lebten uns immermehr auseinander, hatten uns nichts mehr zu sagen. Wenn du mich im gelben Jogginganzug, statt dem kleinen Schwarzen empfingst, wünschte ich mir, Dich nie kennengelernt zu haben. Immer wieder hattest Du Affären mit halbseitenen Rettern und von den  Schlägertypen kamst du auch nicht los. Sie durften sich vor deinen Augen, wie die Tiere aufführen, du zucktest nur mit den Schultern.  Der 1. September 2001 brachte das Fass zum Überlaufen. Ich trennte mich von Dir. Vor dem Spiel ließ ich dich einfach stehen und ging.

Um dich zu vergessen stürzte ich mich in leidenschaftslose Affären mit ein paar Bundesliga-Schicksen. Keine war wie du. Du gingst mir nie aus den Kopf. Wenn ich glaubte, du merkst es nicht, schielte ich dir nach. Stundenlang schaute ich mir alte Fotos von Dir an. Mit den Kumpels saßen wir mit roten Augen beim Bier und schwärmten davon, wie sexy du einst warst.

Schließlich machtest Du den ersten Schritt auf mich zu. 2003 begannst Du wieder, was aus Dir zu machen. Wie aus einem langen Drogentripp wachtest Du auf und erinnertest dich daran, wer du einst warst! Die stolze und schöne Diva – gehasst und vergöttert. Es war wieder da; Dein alles verzehrendes Feuer. 2006 kamst Du wieder ins Straucheln, alles sah nach einem Rückfall aus.  Du bliebst trocken! Wir redeten miteinander, hatten tolle gemeinsame Wochenenden. Unter dubiosen Umständen bautest du dir sogar ein Schloss an die Stelle deiner verfallenen Villa. Aber ich wollte es gar nicht so genau wissen, wie du dazu gekommen bist. Wichtig ist mir, dass wir wieder an den kleinen Dingen des Lebens gemeinsam Freude haben. Auch deinen neuen starken Männer, Volker und Steffen sind offenbar ganz in Ordnung. Leider hast du es immernoch nicht geschafft, die letzten Schlägertypen rauszuschmeißen. Trotzdem erlebten wir die Rückkehr der Schmetterlinge im Bauch. 2011 zogst Du das kleine Schwarze wieder an, sahst umwerfend aus und brachtest mich mit deiner alten Leidenschaft zu Höhepunkten, von denen ich seit Jahren nichtmal gewagt habe zu träumen. Wir liegen uns wieder in den Armen. Ich denke Tag und Nacht an Dich.

Ich liebe Dich, Dynamo!

PS: Sicher hast du es schon gemerkt: Die Frankfurter Luden schauen schon wieder argwöhnisch zu dir. Du bist wieder wer!

Schwarz Gelb geboren

Zu seinem 3. Geburtstag bekam mein Sohn zwei Dynamo-Shirts geschenkt. Er besteht sehr häufig darauf, sie anzuziehen. Auch im Bett. Es kam schon vor, dass er vor dem Einschlafen das Wappen küsste.
Allerdings häuften sich in den vergangenen Wochen die Beschwerden im Kindergarten. Er würde für Unruhe sorgen und die anderen Kinder schubsen und kneifen. Da haben wir es wieder!

Das Loose-Evangelium aus dem Buch Dynamo

Vielen Dank an den Prophet Lehm_un_Schterm

Loose Evangelium 1-41:
Und Gott und sah, dass die Völker Fehde führten und nach des Nächsten Punkte trachteten. So trat er hervor und ward den friedliebenden Sachsen gegenwärtig und sprach: So nennt mir die unter euch, die mit dem Töppen und dem Trikot laufenden Fußes voran gehen, um Ordnung zu schaffen, wo die Unzucht daheim, um Frieden zu schaffen, wo die Menschen sich streiten.
Und die Menschen sprachen: Das sind die Dynamos. Da sprach Gott: So sei es.
Gott sah, dass unter den Sachsen Uneinigkeit ward und sprach: Denen, die Gottes Stimme bezweifeln, wird Wehklage zuteil. Und so schuf Gott die Verdammnis und nannte sie Aue.

Loose Evangelium 1-42:
Gott sprach zu den Dynamos: So erwählt unter euch jenen, den die Fügung zu eurem Führer auserkoren. Und die Dynamos sprachen: Das ist der Loose. Da sagte Gott: So sei es.

Loose Evangelium 1-43:
Gott sprach zu Loose: Bist du imstande unter solchen, die dir folgen, jene 28 Gefolgsleute auszuwählen, die für den 34 Tage währenden Kampfe mit dem Leder umzugehen wissen? Da sagte Loose: Das Volk begehrt den Kampf, wie es das Weib begehrt, aber die Schlachten der vergangenen Tage waren zehrend und unter den Willigen sind die Gesunden nicht zahlreich. Gott erkannte die Not und erschuf das Heer der Dynamos.

Loose Evangelium 1-44:
Gott sprach zu Loose: Dein Heer ist nun tüchtig und fähig und nun höre meine Kunde, die ich über deine Gefolgsleute spreche: Dort, an der Grenze zu den Landen, wo die Bochumer und die Dortmunder dem Brüderkampf erlegen, in Witten, erschuf ich einen edlen Manne. Groß, kräftig und des Mutes schwanger. Ihn stelle zuletzt und nenne ihn Eilhoff. Und weiter sprach Gott: Aus den fernen Ländern mit wilden Tieren und Wohlgeruch entsende ich dir jene, die schon mannigfaltig den Schlachten beiwohnten. Unter ihnen findest du einen mit ebensolch großem Verstande wie Herzen. Diesen umstelle mit deinen Männern und nenne ihn Fiel. Und Gott sagte schließlich: Die Bergvölker zu Plsen und Bihac bringen Männer von tadellosem Geiste und unerhörtem Mut hervor. Unter denen, die sich am meisten vervorgetan, erwählte ich zwei und schenkte sie dir. Nenne sie Fort und Dedic und setze sie den Gegner zu.

Loose Evangelium 1-45:
Da sah Loose, dass seine Männer nach dem Kampfe trachteten und begierig waren auf des Gegners Punkte und so sprach er: Herr, warum gibst du uns diese Macht und warum den Wagemut, wenn doch Frieden herrschen soll? Da sagte Gott: Wahrlich, ist es doch der Punktebesitz, der die Menschheit jenseits der Elbe in den Streite stürzt. Und so gebe ich dir die Macht zu nehmen, was ich ihnen an Punkten einst gegeben, so dass sie aufhören sich zugrunde zu richten.

Heller-Counter

Lieber Marcel, gegen Duisburg Großchance Nummer 4 versemmelt.  Wohlwollend gesagt, war es diesmal immerhin nicht spielentscheidend. Auch wenn’s nach dem Ausgleich wahrscheinlich anders gelaufen wäre….

Deshalb startet jetzt der Heller-Counter: Vergebene 100ige Chancen. Es haben natürlich alle Spieler die Chance auf einen Eintrag.

Gezählt wird, wie vielen Punkten so ein Grab geschaufelt wurde. Auf die naive Art: Endergebnis + nicht erzielte Tore.

Gesamtwertung

Spiel Der Heller Ergebnis Punktegrab
Rostock (H) M. Heller (3) 1:1 2
Duisburg (A) M. Heller (1) 0:3 0

Soweit möglich mit Videobeweis

Was bisher geschah:

Dynamo gegen Rostock (2. Spieltag)

Heller (11.), spielt Müller aus, Kostal kratzt den Ball von der Linie

Heller (21.) im bewegten Bild:

http://www.youtube.com/watch?v=2zmws-BE14o

Gegen Duisburg (6. Spieltag)

Heller (47.), Allein vorm Tormann aber er ist halt nicht Schnetzler