Nach Hooligan-Flop: HSV gegen Dynamo Dresden soll annulliert werden

Nachdem die letzten Dynamofans Hamburg verlassen haben und die Stadt einer ersten Bilanz zu Folge noch steht, wurde bekannt, dass ein breites Bündnis aus  Hamburger Medienschaffenden, Bürgern und Sensationstouristen eine Annulierung des 1:0 ausgegangenen Spiels zwischen dem HSV und Dynamo Dresden beantragt hat. Ziel sei es, die Partie neu anzusetzen und zu wiederholen.

Ein Sprecher des Bündnisses sagte, die „gefürchteten Dresdner Hooligans“ sollten eine zweite Chance bekommen. Denn ihr Auftritt in Hamburg habe in keinerlei Hinsicht den tagelang geschürten Erwartungen entsprochen. Einige Beobachter sprechen sogar davon, dass sich die “Hooligan-Invasion” von der Ostelbe mit dem Benehmen durchschnittlicher Fußballfans vergleichen ließe.

Mickrige drei Festnahmen, ein vollgepinkelter Vorgarten, eine vermüllte Straße und unflätig “besonders aggressiv” beschimpfte Journalisten seien die schlimmsten Schäden, die “Hunderte” nach Hamburg gereister Hooligans zustande gebracht haben.

Die schwarz-gelben „Aggro-Fans“ seien dabei weit unter ihren Möglichkeiten geblieben und hätten mit ihrem durchschnittlichen Verhalten die eigentlich geplante Berichterstattung massiv behindert. Seitens der Dresdner sei so eine große Chance verpasst worden, endlich mal wieder für bundesweite Schlagzeilen abseits der sportlichen Misserfolge zu sorgen.

Immerhin sei Ruf der Dynamofans über Generationen blutrünstiger Haudraufs aufgebaut worden. Nun wäre es eine Frage des Fair Play, dass dieser nicht wegen der in Hamburg skrupellos an den Tag gelegten sturen Verweigerungshaltung einiger Tausend Irrläufer innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht wird.

Die Sachsen ließen die Chance verstreichen, Geschichte zu schreiben und den G20-Gipfel im Jahr 2017 vergessen zu machen. Deshalb ist auch ein großer Teil der schaulustigen Hamburger Bürger enttäuscht über den Ausgang dieses Abends. Sie hätten sich so darauf gefreut, endlich mal wieder “Gewalt beklatschen” zu können. Nun unterstützen sie die Bemühungen um eine baldige Rückkehr der Dresdner Hooligans.

Wird diese zweite Chance nicht für eine Rehabilitierung genutzt, sehe man keine andere Möglichkeit, als in künftigen Berichterstattungen dem Dresdner Gewaltpublikum die Eigenschaft “gefürchtet” abzuerkennen.

Reklame: Weitere sehr gute Dynamogeschichten gibt es in diesem Buch nachzulesen. 

Dynamos Rekordniederlage in Köln macht Hoffnung

Die weltbesten Dynamofans haben es in Köln vorgemacht: Entgegen der Ermittlungsergebnisse der Kölner Polizei können sie nicht nur randalieren und Städte zerstören, sondern vor allem Feste feiern, wie sie fallen. Gemeinsam mit der Mannschaft wurde nach Abpfiff eine Rekordniederlage ausführlich begangen. Immerhin waren wir Zeuge eines epochalen Ereignisses. Endlich hat die U40-Fraktion der Dynamofangemeinschaft ihr eigenes Trauma und muss sich nicht mehr nur von den Alten anhören: Weißt du noch damals, Uerdingen oder Wien oder Bayern. Ne, jetzt können wir künftige Generationen damit nerven: Ich weiß noch genau, wo ich damals war, als Dynamo 1:8 in Köln…. Aber es gibt noch mehr positive Seiten an dem Spiel, als es viele ewige Pessimisten und Nörgler vielleicht annehmen. Spuckelch erklärt, was von dem Spiel Hoffnung macht:

Abstiegskampf statt Aufstiegsträumereien

Die Mannschaft hat endlich begriffen, dass sie gegen den Abstieg kämpft und schont deshalb ihrer Kräfte für die wirklich wichtigen Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller, wie kommende Woche gegen Ingolstadt

Abwehrarbeit

Das Ergebnis täuscht etwas darüber hinweg, aber über weite Strecken des Spiels stand die Null. Immerhin hat die Defensive über die gesamte Spielzeit betrachtet 83 Minuten kein Gegentor kassiert.

Offensivpower

Die Truppe hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, die Defensive einer Spitzenmannschaft schwindlig zu spielen und so das schönste Tor des Spieles erzielt. Danach hatten sie den taumelnden FC phasenweise am Rande eines zweiten Gegentors. Aber immerhin konnte so das wichtige Auswärtstor erzielt werden. Dadurch reichen im Rückspiel sieben Tore für die nächste Runde.

Teamgeist

Der Teamgeist stimmt. Die Mannschaft spendierte ihrem „Küken“ Markus Schubert einen Ausflug ins Bällebad und zeigte damit, dass es im Leistungssport um mehr geht, als nackte Zahlen und Ergebnisse. “Schubi” hatte nach dieser Geste sogar Tränen in den Augen.

Aktualisierung: Möglicherweise wurde der dynamische Rekord zu früh gefeiert. Der KFC Uerdingen will offenbar beim DFB-Sportgericht Protest gegen mindestens zwei Tore des 1. FC Köln einlegen. Zu den wenigen Höhepunkten der Vereinsgeschichte gehöre, die meisten Tore gegen die weltberühmte SG Dynamo Dresden geschossen zu haben, dass wolle man sich nicht von so einer Karnevalstruppe kaputt machen lassen, heißt es in internen Chat-Protokollen der Vereinsbosse. Gegen welche Tore protestiert wird, müsse allerdings noch entschieden werden.

Weiteres Trainerbeben: Dynamo Dresden stellt Maik Walpurgis frei

Der berühmteste Zweitligist Dynamo Dresden kommt einfach nicht zur Ruhe. Der erst vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellte Trainer Maik Walpurgis wurde von seiner Aufgabe, die “Wir haben einen Traum”-Vision zu erfüllen – die Mannschaft kurzfristig in die Bundesliga und mittelfristig in den Europapokal zu führen – freigestellt.
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Unfassbar! Nicht zweitligataugliches Dynamo Dresden holt 3. Sieg in Folge

“Das war abzusehen”! Dynamos Facebook-Analysten und Stammtisch-Trainer haben es schon nach dem Kaiserslauternspiel vorausgesagt, dass es mit diesem “Sauhaufen nur nach unten geht”*. “Zu schwach, zu wenig Kondition, zuwenig Bock.” Doch die feinen Herrn Minge und Neuhaus ließen sich von ihrem Weg abbringen und “jetzt gibts halt die quittung”.

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Enthüllt! Diese Gebote haben es nicht in Dynamos Leitbild geschafft

Dynamo Dresden hat sich auf seiner Mitgliederversammlung ein neues Leitbild gegönnt. Jeder weiß nun, woran er ist, wenn er sich auf diesen speziellen Verein einlässt. Zwölf Gebote weisen uns den Weg.
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EIL +++ Rettungseinsätze in Dynamo-Fan-Zügen nach Nürnberg

So hat man Dynamofans noch nie gesehen!

Als am späten Sonntagvormittag die ersten nur zur Hälfte gefüllten Züge aus Dresden in Nürnberg einrollten, bot sich den Menschen auf dem Hauptbahnhof ein Bild des Grauens.
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Dynamos Niklas Kreuzer droht wegen Schwalbe harte Strafe

Der “Zentralrat der Schwalbenkönige” hat die lächerliche Schwalbe von Dynamo Dresdens Niklas Kreuzer gegen den 1. FC Ingolstadt scharf verurteilt. Sie sei Ausdruck einer besorgniserregenden Entwicklung in deutschen Stadien. Immer häufiger würden sich Spieler einfach fallen lassen, ohne sich dabei an wesentliche Grundregeln zu halten oder zu wissen, was sie tun.
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Paartherapie: Die Rückkehr des Ex

Gegen Mannschaften, die „oben“ stehen, fahren die neuhausschen Mannen ja mit schöner Regelmäßigkeit Überraschungs- bis Sensationssiege ein. Gilt das auch für Gegner, die da “oben” stehen müssten, es aber nicht tun? Was auch an einem teuer transferierten Torjäger liegt, der seine Jagd-Qualität im fremden Revier bislang äußerst überschaubar zur Entfaltung gebracht hat.  

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Seid dem DFB doch endlich mal dankbar

Neues Urteil des weisesten DFBs aller Zeiten, alte Undankbarkeit. Alle meckern wieder nur rum. Dabei gäbe es genug Gründe zu ausgelassener Freude.

Dynamo Dresden wird die Gnade zuteil für die von seinen Fans gezeigte Fratze Buße zu tun. Im aus Frankfurt (an der DFB Zentrale) zugestellten Ablassbrief ist akribisch aufgelistet, wie die SGD sich von ihren Sünden reinwaschen kann. Und was gibt es? Alte Reflexe der Fanszene.
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Sondertraining für Stefan Kutschke in Ingolstadt

Sehr geehrter Herr Kutschke,

nachdem Sie in den vergangenen Jahren in der zweiten Liga Tore am Fließband geschossen haben, konnten Sie nun endlich einen ihrem Format angemessenen Verein finden. Jahrelang mussten Sie sich von einem Provinzclub zum nächsten hangeln, nirgendwo fanden Sie ihr sportliches Glück. Das ändert sich jetzt beim leidenschaftlichen FC Ingolstadt mit ganz großer sportlicher Perspektive. Continue reading “Sondertraining für Stefan Kutschke in Ingolstadt”