Bei Dynamospiel: AfD-Aussteiger Poggenburg outete sich als Multikulti-Fan

Der AfD-Aussteiger André Poggenburg war im Rudolf-Harbig-Stadion und nutzte die Gelegenheit für ein so nicht zu erwartendes Geständnis. Zur Erinnerung für alle, die ihn schon wieder vergessen haben: Poggenburg hatte es vorgezogen, die AfD rechts zu überholen und am noch rechteren Rand eine eigene Partei aufzumachen – die allerdings niemand kennt – irgendwas mit Aufbruch und Patrioten. Um nicht auch noch selbst in Vergessenheit zu geraten, nutze er Ostersonntag die Gelegenheit, sich vom harten völkischen Politikalltag auszuruhen und mal 90 Minuten bei Dynamo Dresden zu entspannen und ganz nebenbei biss’l PR in eigener Sache zu machen. Nun gut, leider kann sich auch Dynamo immer noch nicht seine Fans aussuchen.

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Nach Hooligan-Flop: HSV gegen Dynamo Dresden soll annulliert werden

Nachdem die letzten Dynamofans Hamburg verlassen haben und die Stadt einer ersten Bilanz zu Folge noch steht, wurde bekannt, dass ein breites Bündnis aus  Hamburger Medienschaffenden, Bürgern und Sensationstouristen eine Annulierung des 1:0 ausgegangenen Spiels zwischen dem HSV und Dynamo Dresden beantragt hat. Ziel sei es, die Partie neu anzusetzen und zu wiederholen.

Ein Sprecher des Bündnisses sagte, die „gefürchteten Dresdner Hooligans“ sollten eine zweite Chance bekommen. Denn ihr Auftritt in Hamburg habe in keinerlei Hinsicht den tagelang geschürten Erwartungen entsprochen. Einige Beobachter sprechen sogar davon, dass sich die “Hooligan-Invasion” von der Ostelbe mit dem Benehmen durchschnittlicher Fußballfans vergleichen ließe.

Mickrige drei Festnahmen, ein vollgepinkelter Vorgarten, eine vermüllte Straße und unflätig “besonders aggressiv” beschimpfte Journalisten seien die schlimmsten Schäden, die “Hunderte” nach Hamburg gereister Hooligans zustande gebracht haben.

Die schwarz-gelben „Aggro-Fans“ seien dabei weit unter ihren Möglichkeiten geblieben und hätten mit ihrem durchschnittlichen Verhalten die eigentlich geplante Berichterstattung massiv behindert. Seitens der Dresdner sei so eine große Chance verpasst worden, endlich mal wieder für bundesweite Schlagzeilen abseits der sportlichen Misserfolge zu sorgen.

Immerhin sei Ruf der Dynamofans über Generationen blutrünstiger Haudraufs aufgebaut worden. Nun wäre es eine Frage des Fair Play, dass dieser nicht wegen der in Hamburg skrupellos an den Tag gelegten sturen Verweigerungshaltung einiger Tausend Irrläufer innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht wird.

Die Sachsen ließen die Chance verstreichen, Geschichte zu schreiben und den G20-Gipfel im Jahr 2017 vergessen zu machen. Deshalb ist auch ein großer Teil der schaulustigen Hamburger Bürger enttäuscht über den Ausgang dieses Abends. Sie hätten sich so darauf gefreut, endlich mal wieder “Gewalt beklatschen” zu können. Nun unterstützen sie die Bemühungen um eine baldige Rückkehr der Dresdner Hooligans.

Wird diese zweite Chance nicht für eine Rehabilitierung genutzt, sehe man keine andere Möglichkeit, als in künftigen Berichterstattungen dem Dresdner Gewaltpublikum die Eigenschaft “gefürchtet” abzuerkennen.

Reklame: Weitere sehr gute Dynamogeschichten gibt es in diesem Buch nachzulesen. 

Dynamos Rekordniederlage in Köln macht Hoffnung

Die weltbesten Dynamofans haben es in Köln vorgemacht: Entgegen der Ermittlungsergebnisse der Kölner Polizei können sie nicht nur randalieren und Städte zerstören, sondern vor allem Feste feiern, wie sie fallen. Gemeinsam mit der Mannschaft wurde nach Abpfiff eine Rekordniederlage ausführlich begangen. Immerhin waren wir Zeuge eines epochalen Ereignisses. Endlich hat die U40-Fraktion der Dynamofangemeinschaft ihr eigenes Trauma und muss sich nicht mehr nur von den Alten anhören: Weißt du noch damals, Uerdingen oder Wien oder Bayern. Ne, jetzt können wir künftige Generationen damit nerven: Ich weiß noch genau, wo ich damals war, als Dynamo 1:8 in Köln…. Aber es gibt noch mehr positive Seiten an dem Spiel, als es viele ewige Pessimisten und Nörgler vielleicht annehmen. Spuckelch erklärt, was von dem Spiel Hoffnung macht:

Abstiegskampf statt Aufstiegsträumereien

Die Mannschaft hat endlich begriffen, dass sie gegen den Abstieg kämpft und schont deshalb ihrer Kräfte für die wirklich wichtigen Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller, wie kommende Woche gegen Ingolstadt

Abwehrarbeit

Das Ergebnis täuscht etwas darüber hinweg, aber über weite Strecken des Spiels stand die Null. Immerhin hat die Defensive über die gesamte Spielzeit betrachtet 83 Minuten kein Gegentor kassiert.

Offensivpower

Die Truppe hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, die Defensive einer Spitzenmannschaft schwindlig zu spielen und so das schönste Tor des Spieles erzielt. Danach hatten sie den taumelnden FC phasenweise am Rande eines zweiten Gegentors. Aber immerhin konnte so das wichtige Auswärtstor erzielt werden. Dadurch reichen im Rückspiel sieben Tore für die nächste Runde.

Teamgeist

Der Teamgeist stimmt. Die Mannschaft spendierte ihrem „Küken“ Markus Schubert einen Ausflug ins Bällebad und zeigte damit, dass es im Leistungssport um mehr geht, als nackte Zahlen und Ergebnisse. “Schubi” hatte nach dieser Geste sogar Tränen in den Augen.

Aktualisierung: Möglicherweise wurde der dynamische Rekord zu früh gefeiert. Der KFC Uerdingen will offenbar beim DFB-Sportgericht Protest gegen mindestens zwei Tore des 1. FC Köln einlegen. Zu den wenigen Höhepunkten der Vereinsgeschichte gehöre, die meisten Tore gegen die weltberühmte SG Dynamo Dresden geschossen zu haben, dass wolle man sich nicht von so einer Karnevalstruppe kaputt machen lassen, heißt es in internen Chat-Protokollen der Vereinsbosse. Gegen welche Tore protestiert wird, müsse allerdings noch entschieden werden.

Durchbruch bei Ermittlungen gegen Ultras Dynamo: Trabi packt aus

Die Freude über den hochwichtigen 2:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum, mitsamt Hollywooddrehbuch-Debüt von Moussa Koné, währte in der Hochburg der organisierten Fußballkriminalität nur kurz. Neue Nachrichten dürften in Teilen der Szene von Dynamo Dresden für Unruhe sorgen.
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Enthüllt! Diese Gebote haben es nicht in Dynamos Leitbild geschafft

Dynamo Dresden hat sich auf seiner Mitgliederversammlung ein neues Leitbild gegönnt. Jeder weiß nun, woran er ist, wenn er sich auf diesen speziellen Verein einlässt. Zwölf Gebote weisen uns den Weg.
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Wie ein Dynamofan in Braunschweig fast verdurstete

Endlich mal wieder Auswärts! (Die detaillierte Auflistung der Ausreden, warum ich Dynamo in die Fremde nur noch selten begleite, erspare ich an dieser Stelle dem Leser. Hat unter anderem was damit zu tun, dass die Wundertruppe in der Auswärtstabelle nicht auf Platz 2 stünde, wenn ich häufiger durch Anwesenheit geglänzt hätte. Gibt es eine Auswärtsniederlage, bin ich dabei. Oder andersrum. Siehe gestern in Braunschweig.)  Continue reading “Wie ein Dynamofan in Braunschweig fast verdurstete”

Leipziger Busfahrer weigert sich, Mann mit Dynamo-Dresden-Schal mitzunehmen

Nachdem ein Dresdner Busfahrer einer verschleierten Frau die Mitfahrt verweigern wollte, zeigt sich nun, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelte. Couragierte Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs schützen häufiger, als bisher bekannt, ihre heimischen Fahrgäste vor gewalttätigen und gemeingefährlichen Minderheiten.  Continue reading “Leipziger Busfahrer weigert sich, Mann mit Dynamo-Dresden-Schal mitzunehmen”

Lügenpresse-Kampagne gegen Dynamo Dresden aufgedeckt!

Wer geglaubt hat, die SGD sei nicht mehr die Zielscheibe von Medienkampagnen und Verleumdungen, muss sich jetzt leider eines Besseren belehren lassen. Das Kicker Sportmagazin versucht auf eine ganz perfide Art Dynamofans schlecht zu machen. Doch die Statistik-Praktikanten diese sogenannten Fachblattes haben die Rechnung ohne den Spuckelch gemacht. Continue reading “Lügenpresse-Kampagne gegen Dynamo Dresden aufgedeckt!”

Sieg im Schacht. Was soll das denn sein?

Liebe spätgeborene Dynamofans, was wir heute in Aue erlebt haben, kennt ihr nicht. Das nennt sich Sieg im Schacht. Ein derartiges Ereignis galt lange als unwahrscheinlicher, als die Entdeckung von Arbeitsplätzen im Erzgebirge. Als es zum letzten Mal eintrat, war die Welt noch eine andere. Unwirtlich, verstörend, rau.  Continue reading “Sieg im Schacht. Was soll das denn sein?”

Dresden beschließt Brückenneubau und Fernsehturmsanierung

Paukenschlag im sonst so verschlafenen Elbtal!

In einer kurzfristig einberufenen gemeinsamen Sitzung von Stadtrat, Rathaus und Vereinsführung der SG Dynamo Dresden wurde  in einer Nacht und Nebel Aktion beschlossen, die Neugestaltung der Dresden-Silhoutte eher als geplant öffentlich zu machen. Schon seit längerem liegen derartige Pläne in geheimen Schubladen. Nun brachte ein Bauausschuss-Leak diese ans Licht der Öffentlichkeit und zwang die Verantwortlichen zum Handeln.

61wfm7pjyqlPläne der Stadtumgestaltung tauchten ausgerechnet auf dem Adventskalender von Dynamo Dresden auf. Kaum dass es TAG24 aufdeckte und Huffington Post abschrieb, hatte die Stadt ihr Adventskalender-Gate. Beim vorweihnachtlichen Türchenöffnen müssen Fans und Sympathisanten der SGD täglich auf Bauwerke gucken, die es so in Dresden gar nicht gibt. Da versauen plötzlich der Frankfurter Europaturm und die Düsseldorfer Rheinkniebrücke den Canalettoblick.

Aus dem Vereinsumfeld kritisierte man diese Art der Berichterstattung. Es werde wieder nur auf das Schlechte geschaut. Immerhin würden mehr als die Hälfte der abgebildeten Bauwerke bereits in Dresden stehen, was von den Verfassern der Artikel  natürlich unter den Tisch gekehrt werde.

Dennoch hat die neuerdings so seriös arbeitende Clubführung diesen barocken Sündenfall abgesegnet und war so nicht ganz unschuldig ins mediale Kreuzfeuer geraten.

Diese Entwicklung zwang die Verantwortlichen der Stadt zum sofortigen Handeln. Andernfalls drohe dem wichtigsten Aushängeschild der Stadt ein bespielloser Gesichtsverlust mit unabsehbaren Folgen auf das bislang tadellose Image der Stadt, erklärte ein Rathausmitarbeiter exklusiv dem Spuckelch. Schließlich seien Dresden und Dynamo untrennbar miteinander verbunden und profitieren wechselseitig von ihrem guten Ruf. Und schlechte Presse über einen angeblich falschen Adventskalender sei das Letzte, was man nun brauchen könnte.

So wird künftig eine Schrägseilbrücke das Ostra Gehege mit Pieschen verbinden und bei der im II. Quartal 2017 beginnenden Sanierung des Fernsehturms soll es einige architektonische Anpassungen an die Formensprache Westdeutschlands geben.

Der prophetische Adventskalender kann so auch in den kommenden Jahren problemlos in den Handel gebracht werden.