Empörungsmitteilung an die geschmacklosen St. Pauli-Fans

Liebe Fans des FC St. Pauli,

ja, ihr, die ihr da ein Transparent hochgehalten habt, das zentnerweise Salz in die größte Dresdner Wunde streute. Das wichtigste und identitätsstiftende Großereignis unserer Stadt in der jüngeren Geschichte derart zu verhohnepipeln!

Das steht euch, dem intellektuellen Aushängeschild des deutschen Profifußballs, ja nicht wirklich gut zu Gesicht. Dann schnell zur Schadensbegrenzung ’ne halbherzige Entschuldigung hinterher schieben. So einfach kommt ihr uns nicht davon, liebe antifaschistische Freunde und Widerstandskämpfer.

„Stadionverbot, Blocksperre, Auspeitschen!“ jault im Elbtal der Chor der Selbstgerechten. Es gibt aber eine bessere Möglichkeit zur Wiedereingliederung  in die Fußballfamilie: Als Wiedergutmachung und gleichzeitig zur Stärkung eurer Plakatmalkompetenz und Provokationen-Kreativität werden sämtliche Bannermaler und -halter, sowie alle stillschweigenden Mitttäter vom Sonntag dazu verdonnert, zwei Wochen lang jeden Tag mindestens eine Stunde die Banner von Dynamo Dresden aus den Spielen gegen LeipzigNürnberg, Münster zu studieren. Ach ja und das hier kennt ihr ja noch.

Wenn ihr damit durch seid, laden wir euch auch gern in unser Glashaus zum gemeinsamen Steinewerfen ein.

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