Bei Dynamospiel: AfD-Aussteiger Poggenburg outete sich als Multikulti-Fan

Der AfD-Aussteiger André Poggenburg war im Rudolf-Harbig-Stadion und nutzte die Gelegenheit für ein so nicht zu erwartendes Geständnis. Zur Erinnerung für alle, die ihn schon wieder vergessen haben: Poggenburg hatte es vorgezogen, die AfD rechts zu überholen und am noch rechteren Rand eine eigene Partei aufzumachen – die allerdings niemand kennt – irgendwas mit Aufbruch und Patrioten. Um nicht auch noch selbst in Vergessenheit zu geraten, nutze er Ostersonntag die Gelegenheit, sich vom harten völkischen Politikalltag auszuruhen und mal 90 Minuten bei Dynamo Dresden zu entspannen und ganz nebenbei biss’l PR in eigener Sache zu machen. Nun gut, leider kann sich auch Dynamo immer noch nicht seine Fans aussuchen.

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Nach Kritik an Fiel: Dynamo-Fanszene trennt sich von Erfolgsfans

Vorbildliches Beispiel für die Selbstreinigungskräfte einer Fanszene: Mehrere Anhänger der SG Dynamo Dresden wurden nach eklatantem Fehlverhalten gefeuert. Ihnen ist unmissverständlich ein Vereinswechsel nahegelegt worden.
Die schlimmsten Niederlage aller Zeiten gegen den SV Sandhausen bedeutete auch für Dynamos Spieler- und Trainer-Gott Cristian Fiel einen ersten Fleck auf seiner niederlagenfreien Weste. Nach der in der Kurpfalz gezeigten unterirdischen Leistung ist sich die Fanszene einig: Außer Fielo könnt ihr alle gehen.

Nach Hooligan-Flop: HSV gegen Dynamo Dresden soll annulliert werden

Nachdem die letzten Dynamofans Hamburg verlassen haben und die Stadt einer ersten Bilanz zu Folge noch steht, wurde bekannt, dass ein breites Bündnis aus  Hamburger Medienschaffenden, Bürgern und Sensationstouristen eine Annulierung des 1:0 ausgegangenen Spiels zwischen dem HSV und Dynamo Dresden beantragt hat. Ziel sei es, die Partie neu anzusetzen und zu wiederholen.

Ein Sprecher des Bündnisses sagte, die „gefürchteten Dresdner Hooligans“ sollten eine zweite Chance bekommen. Denn ihr Auftritt in Hamburg habe in keinerlei Hinsicht den tagelang geschürten Erwartungen entsprochen. Einige Beobachter sprechen sogar davon, dass sich die “Hooligan-Invasion” von der Ostelbe mit dem Benehmen durchschnittlicher Fußballfans vergleichen ließe.

Mickrige drei Festnahmen, ein vollgepinkelter Vorgarten, eine vermüllte Straße und unflätig “besonders aggressiv” beschimpfte Journalisten seien die schlimmsten Schäden, die “Hunderte” nach Hamburg gereister Hooligans zustande gebracht haben.

Die schwarz-gelben „Aggro-Fans“ seien dabei weit unter ihren Möglichkeiten geblieben und hätten mit ihrem durchschnittlichen Verhalten die eigentlich geplante Berichterstattung massiv behindert. Seitens der Dresdner sei so eine große Chance verpasst worden, endlich mal wieder für bundesweite Schlagzeilen abseits der sportlichen Misserfolge zu sorgen.

Immerhin sei Ruf der Dynamofans über Generationen blutrünstiger Haudraufs aufgebaut worden. Nun wäre es eine Frage des Fair Play, dass dieser nicht wegen der in Hamburg skrupellos an den Tag gelegten sturen Verweigerungshaltung einiger Tausend Irrläufer innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht wird.

Die Sachsen ließen die Chance verstreichen, Geschichte zu schreiben und den G20-Gipfel im Jahr 2017 vergessen zu machen. Deshalb ist auch ein großer Teil der schaulustigen Hamburger Bürger enttäuscht über den Ausgang dieses Abends. Sie hätten sich so darauf gefreut, endlich mal wieder “Gewalt beklatschen” zu können. Nun unterstützen sie die Bemühungen um eine baldige Rückkehr der Dresdner Hooligans.

Wird diese zweite Chance nicht für eine Rehabilitierung genutzt, sehe man keine andere Möglichkeit, als in künftigen Berichterstattungen dem Dresdner Gewaltpublikum die Eigenschaft “gefürchtet” abzuerkennen.

Reklame: Weitere sehr gute Dynamogeschichten gibt es in diesem Buch nachzulesen. 

Dynamos Rekordniederlage in Köln macht Hoffnung

Die weltbesten Dynamofans haben es in Köln vorgemacht: Entgegen der Ermittlungsergebnisse der Kölner Polizei können sie nicht nur randalieren und Städte zerstören, sondern vor allem Feste feiern, wie sie fallen. Gemeinsam mit der Mannschaft wurde nach Abpfiff eine Rekordniederlage ausführlich begangen. Immerhin waren wir Zeuge eines epochalen Ereignisses. Endlich hat die U40-Fraktion der Dynamofangemeinschaft ihr eigenes Trauma und muss sich nicht mehr nur von den Alten anhören: Weißt du noch damals, Uerdingen oder Wien oder Bayern. Ne, jetzt können wir künftige Generationen damit nerven: Ich weiß noch genau, wo ich damals war, als Dynamo 1:8 in Köln…. Aber es gibt noch mehr positive Seiten an dem Spiel, als es viele ewige Pessimisten und Nörgler vielleicht annehmen. Spuckelch erklärt, was von dem Spiel Hoffnung macht:

Abstiegskampf statt Aufstiegsträumereien

Die Mannschaft hat endlich begriffen, dass sie gegen den Abstieg kämpft und schont deshalb ihrer Kräfte für die wirklich wichtigen Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller, wie kommende Woche gegen Ingolstadt

Abwehrarbeit

Das Ergebnis täuscht etwas darüber hinweg, aber über weite Strecken des Spiels stand die Null. Immerhin hat die Defensive über die gesamte Spielzeit betrachtet 83 Minuten kein Gegentor kassiert.

Offensivpower

Die Truppe hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, die Defensive einer Spitzenmannschaft schwindlig zu spielen und so das schönste Tor des Spieles erzielt. Danach hatten sie den taumelnden FC phasenweise am Rande eines zweiten Gegentors. Aber immerhin konnte so das wichtige Auswärtstor erzielt werden. Dadurch reichen im Rückspiel sieben Tore für die nächste Runde.

Teamgeist

Der Teamgeist stimmt. Die Mannschaft spendierte ihrem „Küken“ Markus Schubert einen Ausflug ins Bällebad und zeigte damit, dass es im Leistungssport um mehr geht, als nackte Zahlen und Ergebnisse. “Schubi” hatte nach dieser Geste sogar Tränen in den Augen.

Aktualisierung: Möglicherweise wurde der dynamische Rekord zu früh gefeiert. Der KFC Uerdingen will offenbar beim DFB-Sportgericht Protest gegen mindestens zwei Tore des 1. FC Köln einlegen. Zu den wenigen Höhepunkten der Vereinsgeschichte gehöre, die meisten Tore gegen die weltberühmte SG Dynamo Dresden geschossen zu haben, dass wolle man sich nicht von so einer Karnevalstruppe kaputt machen lassen, heißt es in internen Chat-Protokollen der Vereinsbosse. Gegen welche Tore protestiert wird, müsse allerdings noch entschieden werden.

Weiteres Trainerbeben: Dynamo Dresden stellt Maik Walpurgis frei

Der berühmteste Zweitligist Dynamo Dresden kommt einfach nicht zur Ruhe. Der erst vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellte Trainer Maik Walpurgis wurde von seiner Aufgabe, die “Wir haben einen Traum”-Vision zu erfüllen – die Mannschaft kurzfristig in die Bundesliga und mittelfristig in den Europapokal zu führen – freigestellt.
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Dynamo-Spiele aus Sicherheitsgründen abgesagt

Nach der Pokal-Niederlage gegen den unterklassigsten Gegner aller Zeiten, ist dieser Ortsname, den bis zur Auslosung niemand kannte, für immer in das kollektive Dynamo-Hirn eingebrannt. R O E D I N G H A U S E N.
Das Aus im DFB-Pokal und die damit erneut verpasste Qualifikation für Europa ist längst noch nicht alles. Nach dem mit 16 Punkten Rückstand denkbar knapp verpassten Bundesligaaufstieg in der vergangenen Saison schwelt es unter der Fandecke. Die durch die aktuelle Entwicklung ausgelöste Atmosphäre in und um den Verein führt zu einer heftigen Sicherheitsdiskussion.
So werden die kommenden Heimspiele der SGD gegen den 1. FC Heidenheim und den Hamburger SV nach aktuellem Informationsstand nicht stattfinden. Grund sind Sicherheitsbedenken der Dresdner Feuerwehr. Bereits jetzt ist im Verein und vor allem unter den Fans eine Trainerdebatte entflammt. Verliert das Team von Uwe Neuhaus auch die nächsten beiden Spiele, werden sich die Gemüter weiter stark erhitzen. Nach allem menschlichen Ermessen brennt dann bei Dynamo der Baum. „Wir fürchten, dass sich angesichts der extremen Trockenheit der vergangenen Monate dieses lokale Feuer schnell zu einem Flächenbrand ausbreiten kann“, begründete die Feuerwehr ihre Empfehlung, das Spiel abzusagen. Sollten die Spiele dennoch stattfinden und einen negativen Verlauf nehmen, sei mindestens der Große Garten nicht zu retten.
Einer Spielabsage steht man zumindest beim HSV dem Vernehmen nach offen gegenüber, da dort bei einer Niederlage in Dresden ebenfalls schnell wieder Feuer unter Dach wäre, mit umkalkulierbaren Risiken für die ausgetrocknete Natur.
Nachholtermine gibt es noch keine. Sie sollen nach den nächsten Regenfällen bekanntgegeben werden. 
Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons

Durchbruch bei Ermittlungen gegen Ultras Dynamo: Trabi packt aus

Die Freude über den hochwichtigen 2:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum, mitsamt Hollywooddrehbuch-Debüt von Moussa Koné, währte in der Hochburg der organisierten Fußballkriminalität nur kurz. Neue Nachrichten dürften in Teilen der Szene von Dynamo Dresden für Unruhe sorgen.
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Unfassbar! Nicht zweitligataugliches Dynamo Dresden holt 3. Sieg in Folge

“Das war abzusehen”! Dynamos Facebook-Analysten und Stammtisch-Trainer haben es schon nach dem Kaiserslauternspiel vorausgesagt, dass es mit diesem “Sauhaufen nur nach unten geht”*. “Zu schwach, zu wenig Kondition, zuwenig Bock.” Doch die feinen Herrn Minge und Neuhaus ließen sich von ihrem Weg abbringen und “jetzt gibts halt die quittung”.

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Enthüllt! Diese Gebote haben es nicht in Dynamos Leitbild geschafft

Dynamo Dresden hat sich auf seiner Mitgliederversammlung ein neues Leitbild gegönnt. Jeder weiß nun, woran er ist, wenn er sich auf diesen speziellen Verein einlässt. Zwölf Gebote weisen uns den Weg.
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Dynamo verschiebt Europapokal-Teilnahme um ein weiteres Jahr

Die SG Dynamo Dresden hat die Teilnahme an der Europa League um ein weiteres Jahr verschoben. Das sportliche Großprojekt wäre in dieser Saison nicht mehr zu stemmen, hieß es aus der sportlichen Leitung. Auslöser für den neuerlichen Rückzieher sei nach internen Informationen eine 1:3-Niederlage der SGD beim SC Freiburg.
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